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Escaping Heldenplatz

Escaping Heldenplatz

In seinem letzten Stück untersuchte Thomas Bernhard anhand der Geschichte einer jüdischen Familie in Wien das Ausmaß des Antisemitismus im Jahre 1988. Die Premiere am Burgtheater geriet bereits im Vorfeld zum größten Theaterskandal nach ‘45 und konnte aufgrund von Boykottaufrufen, körperlichen Angriffen und Morddrohungennur unter Polizeischutz stattfinden. In KGIs Interpretation von „Heldenplatz“ begibt sich das Publikum auf eine Spurensuche des Skandals und des Antisemitismus von heute: Was geschieht, wenn wir den Blick in den Abgrund der Vergangenheit wagen?

Mittels VR-Brillen werden die Zuschauer:innen in einen Alptraum des Unbewussten versetzt, der versucht, hinter die polierten Fassaden des scheinbar unbeschädigten Kulturbetriebs zu blicken. Eine rauschhafte Odyssee zwischen VR und Theater, Schuld und Unbewusstem, Vergangenheit und Gegenwart beginnt.

Premiere: 9. November 2023

Weitere Termine: 21.03.-24.03.2024 am Theater an der Ruhr gezeigt.

17. März Next Level Festival Dortmund

17. und 18. Januar 2025 Lichthof Theater Hamburg

Eine Produktion in Koproduktion mit Theater an der Ruhr und MIREVI.

Gefördert von: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von NEUE WEGE in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.

Von und mit: Maria Vogt, Simon Kubisch, Dominik Meder, Arthur Romanowski, Mike Vojnar, Johnny Mhanna, Marcel Nascimento, Sara Sabri

Konzept, Text: Maria Vogt, Simon Kubisch, Dominik Meder

Regie: Maria Vogt, Simon Kubisch, Dominik Meder

Dramaturgie: Jonathan Harth

XR-Design: Alexander Bauer und Markus Wagner und Ben Fischer (Mirevi Lab)

Video: Marcel Nascimento

AI Animationen: Dominik Meder

Trailer